Anlässlich des Internationalen Museumstags 2026 hatte das Stadtmuseum Zweibrücken zu dem Ein-Personen- Theaterstück „Einigkeit und Recht und Freiheit – Die Revolution von 1848/49“ eingeladen. Der Histotainer Tino Leo führte das Publikum in fulminanten 45 Minuten durch die Zeit des Vormärz und der Revolution von 1848/49. Im Mittelpunkt des Stücks stand die Figur des Freiheitskämpfers Adam von Itzstein, der auf seiner Flucht vor dem Vorwurf des Hochverrats bedeutende Persönlichkeiten und Schauplätze der Revolutionszeit traf. Dabei wurden Hoffnung, Aufbruch und das Scheitern der Freiheitsbewegung in unterschiedlichen Figuren eindrücklich dargestellt.
Im Anschluss diskutierten Tino Leo gemeinsam mit Historiker:innen, Schüler:innen und Gästen über die Bedeutung der Revolution von 1848/49 und die Frage, wie Geschichte heute zeitgemäß vermittelt werden kann. An der von der Museumsleiterin Dr. Aline Maldener moderierten, sehr lebhaften Gesprächsrunde beteiligten sich auf dem Forum Dr. Alexander Hilpert von der Universität des Saarlandes, Prof. Dr. Bärbel Kuhn von der Initiative „Historiker:innen für eine demokratische Gesellschaft (hist4dem)“ sowie Schülerinnen des Zweibrücker Hofenfels- Gymnasiums.
Aus Anlass des Museumstags war der Eintritt zur Veranstaltung sowie zu den Sonder- und Dauerausstellungen des Museums kostenfrei. Veranstaltet wurde der Abend vom Stadtmuseum Zweibrücken in Zusammenarbeit mit mehreren Bildungs- und Kulturpartnern.
Weitere Infos zu Tino Leo und seinen Histotainment-Stücken finden Sie unter: tinoleo.jimdofree.com

Tino Leo fesselt in seinem Ein-Mann-Stück über die Revolution von 1848/49.
Foto/©: EHS.