von Edwin Buchmann und Franz Josef Schäfer
Zeugen Jehovas galten lange Zeit als „vergessene Opfergruppe“ der NS-Zeit. Sie verweigerten konsequent den Hitlergruß sowie den Kriegsdienst. In den Konzentrationslagern wurden sie durch einen lila Winkel stigmatisiert.
Edwin Buchmann aus Heusweiler und Franz Josef Schäfer aus Illingen stellen in ihrem Buch die Geschichte der Glaubensgemeinschaft im Saarland dar und zeigen das Ausmaß der Verfolgung ihrer Anhänger während der NS-Zeit auf. Im Mittelpunkt stehen die Biografien hingerichteter Kriegsdienstverweigerer und von KZ-Opfern der Zeugen Jehovas.
Ebenfalls dargelegt wird das Schicksal saarländischer Siebentage-Adventisten, der Reformationsbewegung und der Anhänger der Neu-Salems-Gesellschaft.
Nach dreieinhalb Jahren Forschungsarbeit erschien das Buch der beiden Autoren im Herbst 2025, dessen Buchvorstellung im Backes Haus speziell für den Raum nördliches Saarland abgestimmt ist. Dieses Gebiet gehörte damals zum Deutschen Reich. Das Verbot der Zeugen Jehovas begann in unserer Region bereits 1933, im Saargebiet erst am 3. September 1935.
Es wird speziell auf Nonnweiler und Umgebung eingegangen, die damals unter der Gerichtsbarkeit Trier/Köln standen.
Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Der Eintritt ist frei.

