„Wem würde ich ein Denkmal widmen?“

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Technisch-Gewerbliche Berufsbildungszentrum I (TGBBZ I) Saarbrücken mit der Künstlerin Frauke Eckhardt, dem Landesverband Sinti & Roma und der Landeshauptstadt Saarbrücken

Unter diesem Titel setzte sich das Technisch-Gewerbliche Berufsbildungszentrum I (TGBBZ I) Saarbrücken gemeinsam mit der Künstlerin Frauke Eckhardt, dem Landesverband Sinti & Roma sowie der Landeshauptstadt Saarbrücken mit den Themen Erinnerungskultur und Gedenken auseinander.

Ausgangspunkt war der Gedenkort „Nachhall“ im Echelmeyerpark, der an die im Nationalsozialismus ermordeten saarländischen Sinti und Roma erinnert. Die Auszubildenden hinterfragten bestehende Denkmäler: Welche Geschichten erzählen sie? Welche Perspektiven fehlen? Woran sollte eine demokratische Gesellschaft heute erinnern?

Aus ihren Überlegungen entwickelten die angehenden Bauzeichnerinnen und Bauzeichner eigene Ideen für neue Formen des Gedenkens und setzten diese in Skizzen und Modellen um. So verbindet das Projekt historische und gesellschaftliche Fragestellungen mit dem fachlichen Können der Jugendlichen.

Entstanden ist eine Ausstellung, die dazu einlädt, über die Bedeutung von Denkmälern und die Frage, wie und woran wir uns erinnern wollen, nachzudenken.

Für das Projekt „Wem würde ich ein Denkmal widmen?“ wurde die Schule mit dem Hauptpreis des Esther-Bejarano-Preises in der Kategorie Sekundarstufe II ausgezeichnet.

Die Eröffnung der Ausstellung findet am 2. Oktober um 17.00 Uhr im Rahmen der Langen Nacht der Demokratie im Historischen Museum Saar statt.

Der Eintritt ins Museum ist am 2. Oktober frei.

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