Mit international renommierten Historikern
Im Sommer 1876 berichteten drei achtjährige Mädchen aus Marpingen, ihnen sei im Härtelwald die Jungfrau Maria erschienen. Innerhalb weniger Wochen entwickelte sich daraus eines der bemerkenswertesten religiösen Ereignisse im Deutschen Kaiserreich. Zehntausende Menschen strömten nach Marpingen, die staatlichen Behörden griffen ein, und die Vorgänge beschäftigten schließlich sogar die Gerichte und die preußische Regierung in Berlin.
Zum 150. Jahrestag der Ereignisse lädt ein hochkarätig besetzter Gesprächsabend dazu ein, die historischen Hintergründe, die politischen Spannungen des Kulturkampfes und die religiösen Deutungen jener Zeit neu zu beleuchten.
Der international renommierte Historiker Prof. Dr. David Blackbourn, dessen Standardwerk »Marpingen, das deutsche Lourdes« die Ereignisse in einen größeren historischen Zusammenhang stellt, diskutiert gemeinsam mit weiteren Fachleuten über Bedeutung, Wirkung und Deutung dieses außergewöhnlichen Kapitels regionaler und deutscher Geschichte.
Diskussionsteilnehmer:
• Prof. Dr. Gabriele Clemens (Universität des Saarlandes, Saarbrücken)
• Prof. Dr. David Blackbourn (Vanderbilt University, Nashville/Tennessee)
• Prof. Dr. Christoph Nonn (Heinrich-Heine-Universität, Düsseldorf)
• Dr. Richard Dewes (Innenminister a.D.)
Gesprächsleitung:
• Dr. Paul Burgard, Historiker, Saarbrücken
Platzreservierung mit Angabe von Name und Personenzahl: tomstoermer@t-online.de

