Historische Grenzsteine sind greifbare Zeugnisse der Regionalgeschichte. Ihr Wert, insbesondere für die Heimatforschung, ist immens, sofern man sich darum bemüht, die oft noch nach Jahrhunderten sichtbaren Symbole, Wappen, Buchstaben und Zahlen zu dechiffrieren.
Ob versteckt im Wald, gut sichtbar auf freiem Feld oder durch Zufall in einem Vorgarten gelandet, stets übermitteln die verwitterten Sandsteine einen Gruß vergangener Generationen, die unsere Heimat gestaltet und den Boden für uns bereitet haben.
Die Stadtgebiete von Homburg und Bexbach sind voll von diesen steinernen Zeugen und man könnte fast sagen, dass beide Städte „steinreich“ sind. Grund hierfür ist die überaus bewegte Geschichte beider Kommunen. Der rasche Wechsel territorialer Zugehörigkeiten hat seine Spuren hinterlassen. Die Referentin hat sich zum Ziel gesetzt, diesen Spuren in der Landschaft zu folgen, und dabei die noch vorhandenen alten Grenzsteine zu dokumentieren und zu inventarisieren als einfachste Form von Denkmalschutz. Im Rahmen des Vortrages soll eine Zwischenbilanz erfolgen und auf Besonderheiten hingewiesen werden.
Der Vortrag ist kostenfrei.

