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“La conscription, la guerre et la mort - Sterben für Napoleon. Soldatenschicksale in der Saar und Pfalz Region 1800 – 1815“

Im Jahre 2015 hatte der Verein für Landeskunde im Saarland e.V. (VLS) über 7000 bis dahin verschollen geglaubte Sterbeakten aus napoleonischer Zeit für den linken Rheinbereich aus dem Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz in Berlin übernommen, im Landesarchiv des Saarlandes mit eigenen Mitarbeitern digitalisiert, mit einer Projektgruppe übersetzt und für eine kostenlose Veröffentlichung auf unserer Webseite vorbereitet. Inzwischen sind mehrere tausend Akten fertiggestellt.

Vermutlich auf Grund des Kriegsendes wurden die Militär-Sterbe-Zettel nicht mehr an die jeweiligen Heimatbehörden, d.h. die örtlichen Standesämter versandt. Sie fehlen in den kommunalen Registern der Standesämter bis heute und bilden deshalb eine bisher unbekannte neue Quelle für die Familiengeschichtsforschung in Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Tausende Nachkommen der damaligen Familien aus dem linksrheinischen Bereich sind von unserem Rechercheergebnis betroffen.

Sie können in der Datenbank online recherchieren

Abgebildet sehen Sie hier zwei Beispiele für diese Dokumente:

Totenzettel Muster1Totenzettel Muster 2

 

Die auf der Webseite des VLS recherchierbare Datenbank umfasst derzeit (Stand 20100127)
2250 Datensätze. Der Datenbestand kann folgendermaßen durchsucht werden:

- "Alle Felder...": Der Suchbegriff wird in allen Feldern des Datensatzes gesucht
- "Name":           Der Suchbegriff wird im Feld "Name" des Datensatzes gesucht
- "Geburtsort":     Der Suchbegriff wird im Feld "Geburtsort" des Datensatzes gesucht
- "Sterbeort":      Der Suchbegriff wird im Feld "Sterbeort" des Datensatzes gesucht

Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, über die Buchstaben-Leiste "A-Z"
die Datensätze zu suchen, bei denen der Name mit dem entsprechenden
Buchstaben beginnt. Darüber hinaus kann man über ">>Alle" den gesamten
Bestand anzeigen lassen.

Dabei fällt auf, dass über die Buchstabensuche "A-Z" lediglich 1020
Einträge gefunden werden. Die Diskrepanz (1020 zu 2250) kommt daher,
dass das Namensfeld in der Datenbank z.B. wegen Unleserlichkeit bzw.
Nicht-Eindeutigkeit im Originaldokument nicht erfasst wurde und somit
nicht recherchierbar ist.