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Vortrag „1968 – Mythos und Realität“
Monday, 16. April 2018, 19:00
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Der 03. Mai 1968 gilt als Geburtstag der so genannten 68er-Bewegung in Europa. Studentenproteste in Paris gegen das aus ihrer Sicht bourgeoise Bildungssystem eskalierten im Laufe der folgenden Tage zu Barrikadenkämpfen zwischen jungen Protestierenden und der Bereitschaftspolizei. Obwohl es seit 1967 in verschiedenen Ländern weltweit zu vergleichbaren Auseinandersetzungen gekommen war, wurde die Pariser Revolte und damitdas Datum „Mai 68“ zur Ikone einer Bewegung, die noch heute viel und kontrovers diskutiert wird.

Das Historische Quartett diskutiert aus Anlass der runden Jahreszahl über das „typisch französische“ an 1968, fragt, ob „1968“ tatsächlich eine politische Initialzündung war oder nurein Brennglas, durch das sich viele Strömungen und Entwicklungen, die es schon seit den fünfziger Jahren gab, gebündelt haben, spricht über das Phänomen der damaligen Jugendrevolte in der Popkultur, auch unter dem Aspekt ihrer baldigen Kommerzialisierung.Nicht zuletzt soll es um die Fragen gehen, was „1968“ politisch bewirkt hat, was davon bis heute geblieben ist und ob es damals wie heute auch eine weit verbreitete Angst vorVeränderung und „bewegten Zeiten“ gab und gibt.

Es diskutieren:
Marianne Granz, Ministerin a. D. und Saarbrücker Zeitzeugin
Professor Dr. Dietmar Hüser, Historiker, Universität des Saarlandes
Professor Dr. Clemens Pornschlegel, Germanist, Ludwig Maximilians- Universität München

Moderation: Thomas Bimesdörfer, SR 2 KulturRadio
Um Voranmeldung wird gebeten: stadtarchiv@saarbrücken.de oder 0681/9051258

Location Rathausfestsaal St. Johann, Rathausplatz 1, 66111 Saarbrücken