Saarländische Lebenswege in Selbstzeugnissen - Eckstein Nr. 14 erschienen. Frisch erschienen ist die 14. Ausgabe der regionalgeschichtlichen Zeitschrift "Eckstein". Diesmal mit viel (Auto-)Biographischem: dem von Harald Glaser redigierten Tagebuch einer Schülerin des Saarbrücker Lehrerinnenseminars aus den Jahren 1917 bis 1919 und einem Interview von Walter Klein mit Eva Stiefel, der 1927 geborenen Tochter des jüdischen Saarbrücker Rechtsanwalts Eduard Lehmann.

Außerdem im Heft: ein Beitrag von Astrid Gehrig über ihren Großvater Otmar Welck, der vom arbeitslosen Schlossergesellen zum Adjutanten des Höheren SS- und Polizeiführers in Metz aufstieg. Abgedruckt ist auch der erste Teil der von Antje Fuchs transkribierten autobiographischen Aufzeichnungen des Direktors der Dillinger Hütte Carl Kiefer (1783-1864), die in das Saarbrücken des 18. und frühen 19. Jahrhunderts führen.

Eine längere Rezension von Michael Sander setzt sich anhand der Veröffentlichung von Heinrich Küppers mit dem Lebenslauf des langjährigen saarländischen Ministerpräsidenten Franz Josef Röder und der Bewertung seines Verhaltens in der NS-Zeit auseinander.
Der Eckstein Nr. 14 umfasst 76 Seiten und kostet 7,50 Euro. Die Zeitschrift ist in saarländischen Buchhandlungen oder direkt über die Geschichtswerkstatt Saarbrücken erhältlich.

Kontakt: www.geschichtswerkstatt-saarbruecken.de
Die Zeitschrift „Eckstein. Beiträge zur Geschichte der Saarregion“ wird von derGeschichtswerkstatt Saarbrücken herausgegeben. Die Schwerpunkte der Zeitschrift liegen u.a. auf der Alltagsgeschichte, der Frauen- und Industriegeschichte sowie der Zugänglichmachung von unveröffentlichten Quellen.

Die Redaktionsarbeit findet im Rahmen eines Volkshochschulkurses statt und wird von der Volkshochschule Regionalverband Saarbrücken unterstützt. Die Geschichtswerkstatt Saarbrücken besteht seit 1989.
Historisch Interessierte sind herzlich eingeladen mitzuarbeiten. Weitere Informationen und Termine finden Sie unter: www.geschichtswerkstatt-saarbruecken.de