Reinheim. Alois Wack hat seine Erfahrungen aus dem Zweiten Weltkrieg aufgeschrieben und das erste Exemplar seines 50-seitigen Büchleins Bürgermeister Alexander Rubeck überreicht: Der 79-jährige Alois Wack hat seine Erinnerungen an den Zweiten Weltkrieg schriftlich festgehalten und dabei insbesondere die letzten beiden Jahre des Zweiten Weltkrieges, die für die Bevölkerung des Bliestals mit vielen Entbehrungen und Leid verbunden waren, dokumentiert. So suchten beispielsweise die Reinheimer, die zu Hause geblieben waren, vor den Flieger- und Granatangriffen der Alliierten neben dem Stollen des Kalkwerks Gersheim auch Zuflucht im Wohnhaus der Familie Colling, das heute in der Saarlandstraße steht.
Dort hatten 22 Menschen im Alter zwischen acht Monaten und 74 Jahren bange Tage erlebt.
Alois Wack hat das Leben zur damaligen Zeit in einem kleinen Büchlein mit dem Titel „Erlebnisse im 2. Weltkrieg und danach“ verewigt und stellte es jetzt der Öffentlichkeit vor. Darin wird auch genau beschrieben, wie amerikanische GI´s am 16. Dezember1944 erstmals Kontakt zur Zivilbevölkerung aufgenommen hatten. Geschildert werden die gesamte Kriegszeit und einige Ereignisse danach. Illustriert wird alles mit Fotos, die dem Heimatbuch von Wolfgang Mußzeyko „Reinheim an der Blies“ entnommen wurden. Die Veröffentlichung wird ergänzt durch eine Orientierungskarte, auf der alle 54 abgerissenen Gebäude aufgeführt sind.

Das Büchlein zum Selbstkostenpreis von fünf Euro kann beim Autor in der Rebenstraße 2 in Reinheim, Telefon 0 68 43 - 12 52 bestellt werden.