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Bernhard Uwer aus St.Ingbert, der in den letzten Jahren schon mehrfach Familienbücher aus der Region St.Ingbert und Bliestal erstellt hat oder Mitverfasser war, hat sein Familienbuch „Oberwürzbach" fertiggestellt. Ab 1800 wurden die Grube und das Eisenhüttenwerk in St.Ingbert die Arbeitsgeber. Dabei haben die Bürger verstärkt nach Rentrisch, St Ingbert und Hassel geheiratet. Dieser Personenkreis ist im Ommersheimer Familienbuch jedoch nur teilweise erfasst worden. Die Neuerscheinung beinhaltet nun die Orte Oberwürzbach, Rittersmühle und Reichenbrunn (zu Pfarrei Ensheim gehörend). Hintergrund war u.a., dass sich die Bevölkerung ab ca. 1800 vom Würzbachtal mehr und mehr in Richtung ihrer Arbeitsstätten auf der Grube St Ingbert oder auf der „Schmelz“ orientierte. Dabei
wurde das soziale Umfeld größer, man lernte andere Personen kennen, die Beziehungsstrukturen verlagerten sich.
Reichenbrunn gehörte bis 1802 kirchlich zu Ensheim, danach zu St Ingbert St Josef, ab 1937 zu Oberwürzbach. Rittersmühle gehörte bis 1926 zu Ommersheim.
Oberwürzbach bekam im Juli 1922 eine eigene Kirche und 1925 eine selbständige Gemeinde. 1974, im Rahmen der Gebietsreform, wurde die ehemals selbständige Gemeinde Oberwürzbach der Mittelstadt St Ingbert im Saarpfalzkreis angegliedert.
Das Buch hat 408 Seiten und ist für 30 € beim Verfasser unter 06894 – 6865 oder direkt beim Cardamina-Verlag (Willibrodstraße 11a in D- 56637 Plaidt) erhältlich.