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Goldene Europa geht an das Historische Museum Saar

„Auch wenn sie seit 2003 nicht mehr verliehen wird, wie ein Gewinner darf sich das Historische Museum Saar trotzdem fühlen: Eine Goldene Europa des Schlager-Duos Cindy und Bert geht in die Sammlung des Hauses über.“

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In einer Reihe mit Udo Jürgens, James Last, Joe Cocker und Peter Maffay steht nun das Historische Museum Saar, denn sie haben eines gemeinsam: Eine Goldene Europa im Regal. Der im Jahr 1968 vom Saarländischen Rundfunk ins Leben gerufene und damit älteste deutsche Fernsehpreis ehrte bis 2003 jährlich vorerst nationale Sängerinnen und Sänger, später auch internationale Größen aus Politik, Schauspiel und Sport. Einer dieser Preisträger war das Schlager-Duo Cindy und Bert, das ab 1970 mehrmals mit der Goldenen Europa ausgezeichnet wurde.
Die gebürtigen Völklinger Jutta Gusenburger und Norbert Berger traten seit 1965 unter dem Künstlernamen „Cindy und Bert“ auf. Schnell erzielten sie erste Erfolge. Mit Hits wie „Immer wieder sonntags“, „Spaniens Gitarren“ und „Wenn die Rosen erblühen in Malaga“ wurden sie zu einem der erfolgreichsten Schlager-Duos der 1970er-Jahre. Insgesamt fünf Mal wurden die beiden mit der Goldenen Europa ausgezeichnet. Ab 1984 liehen Cindy und Bert ihre Stimmen den beliebten „Saarlodris“ im Saarländischen Rundfunk. Auch nach ihrer Scheidung im Jahr 1988 traten die beiden immer wieder gemeinsam auf, bis Norbert Berger im Juli 2012 verstarb.
Die Idee der Goldenen Europa geht auf den ehemaligen SR-Intendanten Franz Mai zurück, der damit die Musik deutscher Künstler und Produzenten gegenüber der Konkurrenz aus Großbritannien und den USA stärken wollte. Zusammen mit Dieter Thomas Heck als Moderator und später Manfred Sexauer war die Verleihung, die bis auf wenige Ausnahmen in der Saarlandhalle stattfand, auch immer ein Stelldichein der großen nationalen wie internationalen Künstler. Seit 1981 wurde die Preisverleihung im Fernsehen übertragen. Den Entwurf zur Skulptur der „Goldenen Europa“ fertigte der in Lebach geborene Herbert Strässer, der zwischen 1947 und 1952 die Staatliche Schule für Kunst und Handwerk in Saarbrücken besuchte.
Informationen für die Presse:
Reiner Jung, Tel.: 0681-506-4502
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.historisches-museum.org

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