Tobias Tacke, Marianne Lütkes, Jakob Thiel und Jan Fister haben sich den Nationalpark Hunsrück- Hochwald als neuen Arbeits- und Lernort ausgesucht. Die einen wollen sich im Rahmen eines Freiwilligen Ökologischen Jahres vor ihrem Studium einen Überblick über die verschiedenen Arbeitsbereiche im Natur- und Umweltschutz verschaffen. Die anderen sammeln als Student bzw. Studentin in einem Praktikum Arbeitserfahrungen im Nationalpark.

Gemeinsam ist allen vieren, sie wollen nicht nur zuschauen, sondern auch tatkräftig mitanpacken. Umweltministerin Ulrike Höfken und Nationalparkamtsleiter Harald Egidi begrüßen die Neuen ganz herzlich

im Nationalparkamt. Sie freuen sich über das große Interesse der jungen Leute am Nationalpark und seinen Aufgaben.

Die Motivationen für ein Freiwilliges Ökologisches Jahr im Nationalpark Hunsrück-Hochwald sind bei den beiden FÖJlern gar nicht so unterschiedlich. Tobias Tacke ist 19 Jahre alt und hat sein Abitur in einer Schule mit einem forstwirtschaftlichen Schwerpunkt in Ormea/Italien gemacht.

Er möchte die Zeit im Nationalpark Hunsrück-Hochwald nutzen, um sich beruflich zu orientieren. Jakob Thiel, 19 Jahre alt, wohnt in Idar-Oberstein, also ganz in der Nähe. Er möchte die unterschiedlichen

Arbeitsbereiche und Abläufe in einem Großschutzgebiet kennenlernen, um so eine Entscheidungshilfe für das Studienfach zu bekommen.

Marianne Lütkes und Jan Fister sind Praktikanten. Über das Commerzbank-Umweltpraktikum bekommen sie Einblicke in den Natur- und Umweltschutz sowie die Umweltbildung im Nationalpark Hunsrück- Hochwald. Die Commerzbank bietet deutschlandweit Studierenden die Möglichkeit in deutschen Großschutzgebieten eine Praxissemester zu absolvieren.

Marianne Lütkes ist 22 Jahre alt und kommt aus Osnabrück. Sie studiert seit zwei Jahren an derForsthochschule in Rottenburg „Nachhaltiges Regionalmanagement“. Sie nutzt das Praktikum, um Einblickein die unterschiedlichen Aufgaben eines Nationalparks zu gewinnen. Jan Fister, der vierte im Bunde kommt aus Trier und ist ebenfalls Commerzbank-Praktikant. Er studiert „Raum- und Umweltwissenschaften“ an derUniversität Trier. Er unterstützt die Nationalpark-Ranger bei der Bildungsarbeit und bringt Ideen bei der Entwicklung neuer Angebote ein.