Die Ausstellung „Mansfeldschlass – Un château disparu ? (1604-2018)“ beleuchtet aus verschiedenen Perspektiven das einst in Luxemburg-Clausen gelegene Schloss des Grafen Peter Ernst von Mansfeld (1517-1604), insbesondere nach dessen Tod. Sie geht dabei folgenden Fragenstellungen nach:
Was wurde aus dem Schloss? Welche Bedeutung hatte das Schloss in der Vergangenheit für die Menschen? Welche Bedeutung hat es heute für uns?

Entdecken Sie noch bis zum 20. April 2019 diese vom Luxemburger Nationalarchiv und der Vereinigung Amis du Château de Mansfeld erarbeitete Ausstellung. Die Eröffnungfand am 30. Januar 2019 um 18 Uhr in Anwesenheit der Kulturministerin Sam Tanson und der Bürgermeisterin der Stadt Luxemburg, Lydie Polfer, statt.

Neues aus der Feste Wagner bei Metz – von Inge und Dieter Wernet

Seit Jahren arbeitet eine kleine, aktive Gruppe der ADFM (Association Découverte de la Fortification Messine) unter der Leitung ihres langjährigen Vorsitzenden Raymond Decker an der Wiederherstellung ehemaliger Einrichtungen der Feste Wagner. Erstes Ziel war die Wiederinstandsetzung der beiden Panzerbatterien. Bei allen 8 Türmen, also bei der 4 x 10-cm-Kanonenbatterie und bei der 4 x 15-cm- Haubitzbatterie fehlten nicht nur die Geschützrohre, sondern auch die mit den Panzerkuppeln fest verbundenen Lafetten und die gesamte Turmtechnik. Nur die leeren Panzerkuppeln deckten die Turmschächte.

Heute sind alle 8 Geschütztürme wieder in ihrem alten Zustand. Wie kam es dazu?
Gehen wir zurück ins Jahr 2002: Die ADFM bekam nach langem Gezerre vom abziehenden Militär die Genehmigung, aus den frei werdenden Festen Panzertürme auszubauen und sie auf der Feste Wagner zu reinstallieren.