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Geschichtsverband der Großregion hat Geschäftsräume in St. Wendel bezogen.

Der Verein für Landeskunde im Saarland e.V. (VLS), Verband der geschichtlichen Organisationen in der europäischen Großregion Saarland, Rheinland-Pfalz, Lothringen, Luxemburg und Wallonien, hat jetzt neue Räumlichkeiten im Bahnhof in St. Wendel bezogen und stellt sie der Öffentlichkeit vor.

Der Verein, der sich heute als Nachfolger zahlreicher ähnlicher Gruppierungen bis 1836 zurückverfolgen lässt, hieß bis 2007 noch Arbeitsgemeinschaft für Landeskunde im Historischen Verein für die Saargegend und wurde dann im Rahmen seiner Selbständigkeit mit dem Namen Verein für Landeskunde im Saarland e.V. (VLS) neu gegründet.

Heute umfasst der Verein, der in Fachkreisen und der Bevölkerung oftmals nur VLS genannt wird, in seinem Zuständigkeitsbereich über 250 Mitglieder, davon 73 Verbände, Vereine und Organisationen, darunter auch Vereine in Lothringen und Luxemburg sowie Landkreise, Städte und Kommunen im Saarland.

Ziel und Zweck des Vereins ist das Interesse für die Heimatgeschichte zu wecken, ihre wissenschaftliche Erforschung zu pflegen und zu publizieren und die Pflege, Erhaltung und Sammlung von Kulturwerten sowie die Förderung der Denkmalpflege.
Der Verein hat insbesondere die Aufgaben, das Interesse und Verständnis für die Geschichte und die Denkmalpflege über das Saarland hinaus, im Gesamtbereich der Großregion auf breitester Grundlage anzuregen und zu fördern, die wissenschaftliche Erforschung und die praktischen Aktivitäten in diesen Bereichen zu unterstützen und die Öffentlichkeit für die Heimatgeschichte zu sensibilisieren.

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Im Jahre 2020 jährt sich zum 150.Mal der Beginn des Deutsch-Französischen Krieges, der 1870/71 unmittelbar die heutige saarländisch/lothringische Region tangierte.

Viele Opfer auf beiden Seiten der Grenze waren damals zu beklagen, viele Relikte wie Grabsteine oder Denkmäler erinnern teils bis in die heutige Zeit daran. Trotzdem, vieles an diese Zeit wirkt heute vergessen. Oftmals sind sogar schwere Schäden an den noch vorhandenen baulichen Strukturen sichtbar, oder man weiß nur noch aus der Aktenlage und alten Fotos davon – sie sind inzwischen ganz verschwunden.

Um an dieses Gedenken zu erinnern und dazu erste Vorbereitungen zu treffen, hat sich am 07. November 2017 bereits eine Gruppe von Organisationen und Einzel-Personen zu einem ersten Informationsaustausch getroffen. Dabei wurde der Verein für Landeskunde im Saarland e.V. (VLS) als grenzüberschreitender Geschichtsverband in der Großregion gebeten, die organisatorische Leitung der kleinen Arbeitsgruppe zu übernehmen.