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Die Wertig- und Wichtigkeit dieser Unterlagen werden daher von den Erben nicht erkannt, die Forschungsergebnisse eines ganzen privaten Arbeitslebens werden vernichtet.Obwohl in jüngster Vergangenheit bereits mehrfach Artikel über diese Thematik erschienen sind,waren diese oftmals auf die speziellen Forschungsgebiete, z.B. Genealogie beschränkt. Die Erfahrungen aus eigener jahrzehntelanger Vereinstätigkeit unter anderem im Bereich der Landeskunde zeigen, dass Lebens ältere Forscher, die jahrelang in ihrem örtlichen oder regionalen Bereich durch ihre Recherche und Forschungsergebnisse Geschichte geschrieben und es dort hohem Ansehen in der Öffentlichkeit gebracht haben, das Thema: „Was passiert mit meinen Unterlagen nach meinem Tod?“, allzu oft vernachlässigen. Dies ist leider nicht auf eigenes Desinteresse zurückzuführen, sondern oftmals auf die fehlenden Kenntnisse, „wie geht es nach mir weiter“, bzw. überhaupt das Ansprechen eines in der Bevölkerung tabuisierten Themas.Leider ist dabei auch dem Großteil der geschichtlichen Vereinen und Organisationen eine gewisse Mitschuld zuzuschreiben. Denn viel zu wenig wird von dort im Rahmen einer Aufklärungsarbeit gegenüber der Mitgliedschaft geleistet. Dabei ist man oftmals auch organisatorisch und personell in den Vorständen nicht auf diese Problematik eingestellt bzw. auf den Empfang von Nachlässen eingerichtet. Informationen zu dieser Problematik sollen hier dargestellt werden und auch Arbeitshilfen gegeben werden.